The Band Apart – Creepy Stories For Party Night Glories Review • metal.de

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Sinn für Humor haben die Spanier von THE BAND APART definitiv. Sowohl der Albumtitel, die Songnamen (C’mon Baby, Let’s go Party), als auch das Albumcover (eine mäßig attraktive Chick in Pin-Up Posen) lassen eher auf Rock’N’Roll oder Glam Rock schließen, als auf den tatsächlichen Inhalt der Platte. Zumindest in dieser Hinsicht hat der aus Spanien stammende Fünfer seinen Vorsatz erfüllt sich in keine Schublade stecken lassen zu wollen. Musikalisch jedoch eher weniger.

Auf ihrem zweiten Album serviert die Band astreinen Deathcore der rifflastigen Sorte. Wenig Frickelei, wenige Breakdowns, kein Gekreische. Die Songs gehen allesamt direkt aufs Maul, Riff an Riff, Growl an Growl. Von Abwechslung ist nicht viel zu hören. Klar – es finden sich haufenweise schöne Melodien duale Giterrenläufe. Auch produktionstechnisch gibt es keine Abzüge – dafür hat sich der Wechsel zu den deutschen Noizgate Records gelohnt. Doch ist der Sound dermaßen genretypisch, dass jegliche Individualität verloren geht. Glatt poliert, präzise getriggert und ohne Seele.

Es ist immer schade, wenn eine talentierte Band ihr Potential in ausgetretene Pfade steckt. Genau dies ist bei THE BAND APART jedoch leider der Fall. Hier wird weder etwas falsch, noch etwas richtig gemacht. Die Musik macht Spaß und live werden die Stücke auch sicherlich zünden. Nüchtern und objektiv betrachtet hat man das Ganze aber schon einige Male zu oft besser gehört, um es wirklich gut zu finden. Und welche Band ist schon gerne „ganz nett“?

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