Runrig – The Last Dance – Farewell Concert (3CD) | Review

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Ende, aus, vorbei: RUNRIG verabschieden sich nach 45-jähriger Karriere im August 2018 von ihren Fans. Nach einer ausverkauften Farewell-Tour zelebriert das schottische Sextett an zwei Abenden mit je 25.000 Anhängern seinen endgültigen Abschied vor einer imposanten Kulisse im Stirling City Park. Keine Frage, dass ein solches Ereignis auf Bild und Ton festgehalten werden muss – für die, die da waren, und natürlich alle, die keines der begehrten Tickets ergattern konnten.

“The Last Dance – Farewell Concert” versteht sich als Abschiedsgeschenk einer der erfolgreichsten Celtic Rock-Bands aller Zeiten und erscheint in mehreren Formaten, wobei die limtierte Dreifach-CD im Digipack der gekürzten Doppel-CD unbedingt vorzuziehen ist. Wenn schon Abschied, dann auch richtig – mit 31 Songs in knapp drei Stunden, zahlreichen Gästen und hörbarer Spielfreude bei sehr gutem Sound.

Mehr als 30 Songs begleiten den RUNRIG-Abschied

Von “The Years We Shared”, “Year Of The Flood” und “Canada” über “The Ship”, “The Stamping Ground”, “Proterra” und “The Story” bis hin zu Klassikern wie “Protect And Survive”, “Alba”, “Rocket To The Moon”, “Skye” und “Loch Lomond” bietet die Trackliste alles, was das RUNRIG-Herz begehrt, auch wenn persönliche Favoriten (für mich “Siol Ghorraidh”) sicher vermisst werden. Bei einem solch umfangreichen Katalog kann man trotz Abschiedskonzert dann auch verschmerzen, dass die Schotten sich eher auf die letzten 20 Jahre ihrer Karriere konzentrieren.

Zum besonderen Anlass begrüßen RUNRIG unter anderem ihren alten Sänger Donnie Munro, der zusammen mit dem Glasgow Islay Gaelic Choir “Cearcal A’ Chuain” zum Besten gibt, sowie Julie Fowlis, die “Somewhere” veredelt. In “Onar” unterstützt Dave Towers die Band mit seinem Saxophon, während Laura McGhee die Fiddle in “Proterra” spielt. Zum Abschluss performen Band und Zuschauer acapella “Hearts Of Olden Glory” und sorgen abschließend für eine wohlige Gänsehaut.

Nicht alles Gold, was glänzt

Ein paar Kritikpunkte muss sich die Dreifach-CD von “The Last Dance – Farewell Concert” gefallen lassen: Im zweiten Drittel wird es Setlist-bedingt trotz des emotionalen Anlasses eine Spur zu ruhig und balladesk. Und während anfangs noch Ansagen für Stimmung sorgen, sind diese kurz vor Ende kaum noch wahrzunehmen. Außerdem wurden die Songs auf der dritten CD uanscheinend nnötig geschnitten und faden mehrmals aus und wieder ein, worunter das Live-Feeling leidet.

Es liegt in der Natur der Sache, dass die CD-Version nur die Ohren, nicht die Augen beglückt. Die drei Silberscheiben sind eine schöne Sache, weil sie RUNRIG ein letztes Mal voller Spielfreude auf der Bühne präsentieren. Doch um das emotionale Ereignis richtig zu erfassen und RUNRIGs “Last Dance” zu feiern, empfehle ich die Blu-ray bzw. Doppel-DVD.

“The Last Dance – Farewell Concert” Trackliste

1. Intro (Recovery – The Brolum)
2. The Years We Shared
3. Protect and Survive
4. Rocket to the Moon
5. Proterra
6. The Ship
7. Canada
8. The Greatest Flame
9. The Stamping Ground
10. Cnoc Na Feille
11. Onar
12. Year Of The Flood
13. The Place Where the Rivers Run
14. What Time
15. In Search of Angels
16. Going Home
17. Cearcal A’ Chuain
18. The Story
19. Maymorning
20. Alba
21. Clash Of The Ash
22. Skye
23. Every River
24. On the Edge
25. Somewhere
26. Book of Golden Stories
27. Pride Of The Summer
28. An Toll Dubh
29. The Drum Section
30. Loch Lomond
31. Hearts of Olden Glory

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